Inklusion und Integration - gelebter Schulalltag

Inklusion und Integration - was ist das?

 

An unserer Schule sind knapp 400 Kinder und Jugendliche.

 

Wir sind EINE Schulgemeinschaft!

Wir gehören zusammen!

Von der ersten bis zur neunten Klasse!

Wenn wir alle miteinbinden und uns alle miteinander vertragen und gegenseitig unterstützen, dann geht es uns allen gut!

 

Die meisten sind gesund - den meisten geht es ganz gut.

 

Aber nicht allen:

 

> Manche haben Krankheiten oder körperliche Behinderungen, die man gleich sieht oder bemerkt (wenn zum Beispiel bei der Geburt, bei einem Unfall oder durch schwere Krankheiten etwas passiert ist).
> Manche Krankheiten fallen nur im Sport- und Schwimmunterricht oder in besonderen Situationen auf (wie Asthma, Hautausschlag, …).
> Manche Kinder haben Probleme beim Sprechen, beim Sehen oder beim Hören (Das ist für sie sehr schwierig im Unterricht!).
> Manche Kinder brauchen lange, bis sie schwierigere Aufgaben verstehen und lösen können. Sie tun sich beim Lernen ganz schwer.
> Manche Kinder haben ganz schlimme Dinge erlebt oder haben kein gutes Zuhause, weshalb sie oft traurig und deprimiert - oder auch wütend sind.
> Manche Kinder haben eine andere Gefühlswelt oder verstehen unsere Gefühle nicht, weil sie gewisse Informationen anders verarbeiten.

> Manche Kinder und Jugendlichen haben in den Ländern, wo sie herkommen, Armut, Elend und Krieg erlebt. Sie sind auf der Suche nach einer neuen Heimat. Jetzt sind sie bei uns in Sicherheit.

 

Alle Kinder und Jugendlichen sind gleich wertvoll.

Wir freuen uns über jedes Kind und jeden Jugendlichen!

 

Wichtig ist,
> dass wir uns alle gegenseitig akzeptieren, auch wenn jeder irgendwie ein bisschen anders ist.
> dass wir uns alle gegenseitig respektieren, denn jeder kann irgendetwas.
> dass wir uns alle gegenseitig helfen, denn jeder braucht einmal Hilfe.
> dass wir zu allen freundlich sind, dann freuen sich alle.

 

Wenn wir es schaffen, dass sich alle Kinder und alle Jugendlichen ohne Ausnahme bei uns an der Schule wohl fühlen, dass alle gut lernen können und von den anderen akzeptiert werden, wäre das prima. Das nennt man Inklusion und Integration.


Hilfst du dazu?

 

 

Zitat Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst:

"Die Persönlichkeitsbildung stellt eine zentrale Zielperspektive des Bildungsangebots der Mittelschule dar. Der Gedanke und die Aufgabe der Inklusion tragen einen gewichtigen Teil zur Umsetzung bei.
Zudem fördert die Mittelschule alle Schülerinnen und Schüler individuell und differenziert. Sie legt Wert darauf, dass alle Kinder und Jugendlichen entsprechend Ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten unterstützt werden und möglichst alle Kinder und Jugendlichen einen Abschluss erreichen.
An der Mittelschule wird Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in allen Förderschwerpunkten schon jetzt umgesetzt.

Zu den spezifischen Möglichkeiten inklusiven Unterrichts an Mittelschulen gehören u. a.:

  • Inklusion einzelner Schülerinnen und Schüler
  • Individuelle/modulare Förderung
  • „Soziales Lernen“
  • Klassenlehrerprinzip
  • Kooperationsklassen
  • Partnerklassen
  • Mittelschulen mit dem Schulprofil Inklusion
 

Für Informationen zu den aktuellen Standorten der Kooperationsklassen, Partnerklassen sowie der Profilschulen „Inklusion“ und für sonstige Fragen zur Inklusion an Mittelschulen wenden Sie sich bitte an das Staatliche Schulamt vor Ort oder die Schulabteilung an den Regierungen der bayerischen Regierungsbezirke."